ESG bei ELEMENT

Unsere Strategie für eine nachhaltige Zukunft der Versicherungsbranche

Klimaschutz, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Unternehmensverantwortung. Keine leeren Schlagworte, sondern Debatten, die in den letzten Jahren zu zentralen Aspekten einer ethischen Unternehmensführung geworden sind. CSR („Corporate Social Responsability“) oder weiter gefasst ESG („Environmental Social Governance“) haben auch durch die Corona-Pandemie noch einmal an Bedeutung gewonnen: Wie wollen wir zukünftig leben und gemeinsam arbeiten? Zwei Fragen, die uns privat wie beruflich umtreiben.

Wir bei ELEMENT beschäftigen uns täglich mit der Zukunft der Versicherungsbranche. Wichtiger denn je ist aber, dass es diese nicht geben kann, wenn wir nicht ebenso sehr an die Zukunft unseres Planeten denken. Deshalb haben wir uns in den letzten Monaten intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie wir nicht nur Umweltaspekte berücksichtigen, sondern auch soziale Belange und eine ethische Unternehmensführung proaktiv vorantreiben können. Die Evaluierung unserer unternehmerischen Sozialverantwortung ist ein wichtiger Teil der Zukunft von ELEMENT und unserer Branche im Allgemeinen. Dafür haben wir ein Komitee gegründet, das als Advisory Board fungiert und Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungs-Prinzipien diskutiert, evaluiert und konsequent vorantreibt.

Der erste Schritt: unsere Kooperation mit Plan A

Für das E (Environment) in ESG, den Umweltaspekt, haben wir uns die Frage gestellt, wie ELEMENT CO2-Neutralität erreichen kann. Dafür hat unser Nachhaltigkeitskomitee zuerst mit internen Umfragen ermittelt

  • wie viele Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten,
  • wie viele Tage sie dort tätig sind,
  • wie groß die Büros sind,

und dabei Faktoren wie Strom, Beheizung, Businessreisen und Arbeitswege miteinberechnet.

Für die weitere Einschätzung unseres ökologischen Fußabdrucks haben wir uns mit Plan A zusammengetan, die mit ihrer Software Unternehmen helfen, ihre Emissionen zu überwachen, zu reduzieren und gleichzeitig ihre ESG-Leistung zu verbessern. Gemeinsam haben wir so unseren CO2-Fußabdruck bestimmt und die passenden Projekte gefunden, um diesen im ersten Schritt auszugleichen. Plan A hat eine für ELEMENT maßgeschneiderte Dekarbonisierungsstrategie zusammengestellt, um den ermittelten Fußabdruck auszugleichen und diesen im kommenden Jahr durch weitreichende Maßnahmen zu verringern.

Dekarbonisierung: diese Nachhaltigkeitsprojekte unterstützt ELEMENT

Aus einer Vielzahl ausgewählter Maßnahmen haben wir gemeinsam mit Plan A drei Projekte bestimmt, die ELEMENT unterstützt, um Verantwortung für den ökologischen Wandel zu übernehmen.

Das erste Projekt ist das finnische Unternehmen Ekovilla, das kohlenstoffnegative Zellulosefaserdämmung (CFI) aus erneuerbaren natürlichen Ressourcen bietet. Eine Tonne CFI von Ekovilla entzieht der Atmosphäre 1,11 Tonnen CO2-Äquivalente. Ein weiteres wichtiges Projekt unserer Strategie ist das Vorhaben „Safe Community Water Supply“ in Ruanda, das bestehende Bohrlöcher wiederhergestellt und repariert. Da das Wasser nicht mehr über ineffizienten und mit Holz betriebenen Feuern abgekocht werden muss, werden durch das Projekt nicht nur Gesundheitsrisiken beseitigt, sondern auch die Treibhausgasemissionen und die Abholzung umliegender Wälder, aus denen das Feuerholz stammt, erheblich reduziert. Zur Optimierung der Kohlenstoffbindung und den Erhalt der Artenvielfalt, haben wir Ecotree, ein nachhaltiges Forstwirtschaftsunternehmen, ausgesucht. Das Projekt im Wald von Langonnet (Bretagne, Frankreich) wird über seinen gesamten Lebenszyklus nachweislich 26.000 Tonnen tCO2e binden und in Kürze außerdem PEFC- und FSC-zertifiziert sein.

Internes Nachhaltigkeitskomitee entwirft ESG-Strategien für ELEMENT

Doch wir hören nicht bei dem E des ESG-Konzepts auf. Eine Studie des internationalen Netzwerkes „CECP Global Exchange“ zeigt, dass bezogen auf Deutschland, neben dem „E(nvironmental)“ vor allem das „S(ocial)“ hierzulande in der Unternehmenspraxis stark an Bedeutung gewinnt. Die soziale Dimension des ESG-Konzepts wird längst nicht mehr nur auf Arbeitsschutz, Diversity oder gesellschaftliches Engagement reduziert. In den vergangenen Jahren ist ein globales Verständnis dafür gewachsen, dass soziale Aktivitäten mit dem Kerngeschäft und der Unternehmenskommunikation verbunden sein müssen – intern wie extern.

Damit ELEMENT dies so erfolgreich und ganzheitlich wie möglich umsetzen kann, haben wir einen internen Nachhaltigkeitsausschuss gegründet. Er dient als Beratungsgremium, das in monatlichen Sitzungen Ideen und Maßnahmen für weitere ESG-Projekte liefert. Das Komitee ist dafür verantwortlich, die Umsetzung in den verschiedenen Teams voranzutreiben, die Auswirkungen der ergriffenen Maßnahmen zu überwachen und ESG-bezogene Informationen und Erfolge zu kommunizieren. Wir wollen weiter gehen, als nur unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Auch das S und das G, die Bereiche Soziales und Unternehmensführung, werden in den kommenden Monaten von unserem Komitee thematisiert und entsprechend weiterentwickelt. Unser Ziel ist es, mit einer klar formulierten Haltung so nachhaltig und fortschrittlich wie möglich zu arbeiten und damit die Zukunft der Versicherungsbranche nicht nur mitzugestalten, sondern nachhaltig voranzutreiben und neue Maßstäbe in der Versicherungsbranche zu setzen.

Über die weiteren Schritte werden wir alle Interessierten in den kommenden Monaten auf unseren sozialen Kanälen auf dem Laufenden halten.

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